Wasser, evtl. in Kombination mit einem Strahlmittel, wirkt gnadenlos, kein Material widersetzt sich ihm! Denken Sie nur an den Grand Canyon: Schon seit Millionen von Jahren schleift hier das Wasser − zusammen mit Kies – die Erdkruste aus, selbst die härtesten Materialien müssen daran glauben. Bei den heutigen Wasserschneidetechniken ist das nicht großartig anders, der Unterschied ist lediglich, daß wir nicht Millionen von Jahre warten wollen. Um dieselbe einschneidende Wirkung in sehr kurzer Zeit realisieren zu können, erhöhen wir stark den Druck des Wassers – auf maximal 3600 bar – bei möglichst geringem Wasserverbrauch, maximal 8,5 l/min. Das Hochdruckwasser wird durch die Düse eines Spritzkopfes gepresst; zusammen mit dem hinzugefügten Strahlmittel verlässt diese Mischung mit extrem hoher Geschwindigkeit den Spritzkopf. Je nach der Pumpenkapazität, der Düsengröße und der Menge des hinzugefügten Strahlmittels können beinahe alle denkbaren Materialien geschnitten werden, ohne daß dabei Wärme entsteht.
Diese Technik kann u. a. bei den folgenden Materialien
Metalle
Rostfreier Stahl, Stahl, Kupfer, Aluminium, Titan
Kunststoffe
Delrin, Acrylat, Polycarbonat, Kevlar
Holz
Sperrholz, Holz, MDF
Schaum
Ethafoam, S22 usw.
Gummi
von Zellgummi bis Vulcalon
Glas
diverse Sorten Glas und Spiegel
Stein
Marmor, Granit, Keramik, Porzellan
Jet cutting systems Hochdruck-Wasserschneidetechniken
Arbeitsdruck
:
maximal 3600 bar
Wasserverbrauch
maximal 5 l/min
Antriebsleistung
37 kW
maximal 3800 bar
maximal 8,55 l/min
70 kW
Zurück