Welche Gefahren bestehen bei der Hochdruckreinigung?

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Der Hochdruckwasserstrahl ist ein scharfer dünner Strahl, der mit großer Kraft und extrem hoher Geschwindigkeit aus der Spritzdüse kommt. Wenn dieser Strahl − aus welchem Grund auch immer − in den Körper eindringt, kommt es zu einer Hochdruckverletzung. Dabei wird nicht nur das tiefere Gewebe beschädigt, sondern es gelangen auch Bakterien und körperfremde Stoffe in den Körper, denn das Wasser aus Hochdruckreinigern ist nicht desinfiziert oder bakterienfrei. Die äußere Wunde kann eine kaum erkennbare Öffnung in der Haut sein, aber das sagt nichts über die inneren Verletzungen aus; bei falscher Behandlung besteht die Gefahr, den betroffenen Körperteil amputieren zu müssen; unterschätzen Sie also nie eine Hochdruckverletzung!
Kurz nach dem Unfall hat das Opfer meist ein seltsames Gefühl in dem betroffenen Körperteil, manchmal fühlt das Opfer nichts oder nur Schwingungen.
Der betroffene Körperteil kann anschwellen, sich verfärben oder Blasen bilden, zudem können Lähmungserscheinungen auftreten.
Rasches Handeln ist oberstes Gebot; ziehen Sie einen sachkundigen Arzt hinzu, gehen Sie erforderlichenfalls zu einer Universitätsklinik, die Erfahrung mit Hochdruckverletzungen hat.
Neben der unmittelbaren Gefahr durch den bösartigen Hochdruckstahl liegen bei der Hochdruckreinigung noch weitere Gefahren auf der Lauer. Denken Sie dabei an die Rückstoßkraft, die Arbeitshaltung, das Lärm- und Schwingungsniveau der Hochdruckspritze und an die Arbeit mit Chemikalien, noch einmal abgesehen von den Gefahren, die sich aus einem ungesicherten Arbeitsplatz ergeben. Zudem gibt es Risiken durch den möglichen Hautkontakt und die Einatmung von Chemikalien, Wasser, Nebel und Schmutzteilchen.


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